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„Benachteiligten Kindern eine Chance geben und belastete Familien unterstützen”

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Johanna Hofmeir

Dipl. Sozialpädagogin (FH)

UNTERNEHMEN: Lichtblick Hasenbergl
Hilfe für Kinder und Jugendliche aus belasteten Familien

LEISTUNGEN/ SPEZIALISIERUNG:

  • Lichtblick Hasenbergl hat sich auf die Betreuung von benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Familienspezialisiert
  •  Derzeit werden 200 Betreuungsplätze für die Altersgruppe von 1 Jahr und 25 Jahren angeboten
  •  Rund 120 Erwachsene erhalten Hilfe in einem angegliederten Familienzentrum

STANDORT: München

ÜBER MICH

Johanna Hofmeir, 55 Jahre, lebt in München-Giesing, Gründerin und Leiterin der Einrichtung Lichtblick Hasenbergl
Keine eigenen Kinder, aber trotzdem vielfache Mutter, Studium der Sozialpädagogik, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Inhaberin der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste, Trägerin eines Bundesverdienstordens, Trägerin des Bayerischen Verdienstordens
Johanna Hofmeir hat vor 26 Jahren das Projekt Lichtblick Hasenbergl für Kinder in Notlagen gegründet. Heute betreuen sie und ihre Kollegen in der Einrichtung rund 200  Kinder, Jugendliche und ihre Familien – vom Kleinkindalter über die Schulzeit bis in die Ausbildung.
Als Hofmeir nach einem Studium der sozialen Arbeit als Berufsanfängerin in das nördliche Hasenbergl kam, beobachtete sie, dass besonders belastete Kinder durch das bestehende soziale Netz rutschen. Für sie stand schnell fest: „Hier muss Abhilfe geschaffen werden“. Und so fing die Geschichte des Lichtblick Hasenbergl an.
Eine Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, deren Lebensumfeld von vielfältigen sozialen Problemen geprägt ist. Johanna Hofmeir entwickelte dort ein ganzheitliches Konzept, das alle Lebensbereiche umfasst: Versorgung und Soziales, Schule und Beruf, Gesundheit und Alltagsbewältigung. Dabei werden auch die Eltern aktiv mit einbezogen und in ihrer Erziehungsfähigkeit gestärkt.
Der gegründete Lichtblick im Münchner Norden gilt deutschlandweit als Modellprojekt für einen nachhaltigen, ganzheitlichen Ansatz sozialer Brennpunktarbeit. Er ist eine Sonderform sozialer Arbeit und richtet sich an Kinder und Familien, die durch das grundsätzlich gute soziale Netzwerk rutschen. Damit fällt die Einrichtung aus der gesetzlichen Finanzierung. Rund vierzig Prozent des Haushaltes müssen durch Spenden und Stiftungsmittel erwirtschaftet werden.
„Das beste soziale Netz hat eben auch Maschen, durch die jemand fallen kann.“ Für diese Menschen ist Johanna Hofmeir mit Ihrer Einrichtung und mit ihrem Team die „rettende Weichbodenmatte“ – ein Lichtblick im Hasenbergl.

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